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Auch Samsung plant wohl ein Smartphone mit Pop-Up-Kamera

Matthias ZellmerMatthias Zellmer - 28 Apr, 2020

Eigentlich ist der Trend einer elektrisch aus dem Gehäuse fahrenden Pop-Up-Kamera bereits vorüber. Längst hat sich die Punch-Hole-Kamera im Display etabliert und soll in Kürze sogar unsichtbar werden. Doch wie es scheint will Samsung nun doch das erste eigene Smartphone mit Pop-Up-Kamera in Kürze veröffentlichen.

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Vielleicht ist es manchen gar nicht aufgefallen, doch Samsung hat tatsächlich nie ein Android-Smartphone mit einer Pop-Up-Kamera verkauft. Zwar gab es mit dem Samsung Galaxy A80 ein ähnliches Prinzip, wo die hintere Triple-Kamera nach oben fährt und sich nach vorn dreht. Doch das ist eben keine aus dem Gehäuse fahrende Pop-Up-Kamera im eigentlichen Sinne.

Diese ist im Grunde Fluch und Segen zu gleich. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: es gibt keine störende Frontkamera im Display. Weder als Notch noch als Punch-Hole oben im Display. Leider gehen auch einige Nachteile mit ihr einher. Die motorisierten Bauteile zum Herausfahren verschleißen im Laufe der Zeit. Zusätzlich ist es schwierig einen Schutz gegen das Eindringen von Staub und Wasser zu erhalten.

Rolle Rückwärts mit Pop-Up-Kamera bei Samsung

Nun ist es der Informant @OnLeaks aka Steve Hemmerstoffer der dem Kollegen Pigtou diese Informationen exklusiv verkauft hat. Vermutlich zu einem Sonderangebot. Denn technische Daten gab es keine. Lediglich die Render-Bilder, welche wie immer auf CAD-Zeichnungen von Samsung basieren und die Maße des unbekannten Modells. Diese sind dann 160,9 x 77 x 9,2 Millimeter, mit Kamera-Gehäuse 9,7 Millimeter dick. Also auch eine Modellbezeichnung gab man dem Verkäufer von Smartphone-Hüllen nicht.

Vermutet wird Samsung A- oder M-Serie

Ein Blick auf das Bild-Material lässt jedoch ein Samsung-Smartphone aus der A-Serie vermuten. Das Samsung Galaxy A81 wäre hier meine Vermutung, da die Maße in etwa stimmen und eben schon einmal mit einer rotierenden Pop-Up-Kamera experimentiert wurde. Auch die M-Serie würde ich nicht ausschließen. Ganz einfach aus dem Grund, weil der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite montiert ist. Bei höherwertigen Produkten ist Samsung dazu übergegangen, den optischen Sensor unter das Display-Glas zu positionieren. Weiterhin erkennen wir einen veralteten Micro-USB-Port an der Unterseite. Stellt sich die Frage ob hier nicht am Ende eine Mogelpackung verkauft wurde. Das Ganze wirkt ein wenig von einem Smartphone was ein wenig älter in der Konzeption ist und nie in die Produktion gelangt ist. Wir werden sehen.

Quelle:  Steve Hermerstoffer | via Pigtou

 

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