News

Kein Google Stadia ohne Einladungscode

Matthias ZellmerMatthias Zellmer - 26 Nov, 2019

Seit dem 19. November ist Google Stadia, der Cloud-Gaming-Dienst auch in Deutschland verfügbar. Doch anders als bei der offiziellen Präsentation, ist das Zocken am Smartphone, Tablet, Notebook und PC nicht ohne Einladungscode möglich. Und den gibt es nur gegen Cash.

$PreviewBreak

Bei der Präsentation des Cloud-Gaming-Dienst Google Stadia hieß es, dass der Start im November 2019 auch für Deutschland stattfinden wird. Das Spielen ohne zusätzliche Hardware sollte auf dem Smartphone, Tablet oder dem Notebook, beziehungsweise PC möglich sein. Auch auf einen TV soll via Chromecast gestreamt werden. Nun ist Stadia seit dem 19. November auch hierzulande auf den Tag genau eine Woche am Start. Doch wirklich spielen können die zugesagten 31 Spiele von 21 Publishern nur sehr Wenige.

Google Stadia benötigt aktuell noch einen Einladungscode

Denn wer sich die Stadia-Anwendung aus dem Play Store herunter lädt, wird recht schnell ausgebremst. Es benötigt einen Einladungscode um die tatsächlich 22 Spiele wie „Destiny 2: The Collection“, „Assassin's Creed: Odyssey“ oder „Borderlands 3“ zu Spielen. Den gab es zum Start mit der limitierte „Stadia Founder’s Edition“ für 129 Euro. Die ist inzwischen nicht mehr verfügbar, was nicht bedeutet, dass es nun kostenlos drei Monate lang einmal an getestet werden kann, bevor das monatlich Abo von 9,99 Euro (Pro-Tarif) gekauft wird.

Nein – Google hat einfach die „Stadia Premiere Edition“ hinterher geschoben, bei der ebenfalls 129 Euro fällig werden. Die Hardware besteht hier aus einem Chromecast Ultra und einem „Clearly White“ Controller. Bei der Founders Edition war es ein Controller in „Midnight Blue“. Der Vorteil der Founder Edition war einen Freund mit dem Buddy Pass zu Stadia einzuladen.

Wer also keinen Einladungscode hat schaut in die Röhre. Da ist die Ankündigung, Stadia auch mit einem Xbox- oder PlayStation 4-Controller spielen zu können, nichts wert, wenn der Kunde doch zum Kauf des Google Controller gezwungen wird.

Wirkliches 4K gibt es ebenfalls nicht

Ein weiterer Kritikpunkt die Überhitzung des Chromecast, der zu regelmäßigen Neustarts und zum Teil zum Komplettausfall desselben führen. Auch bei der großspurigen Ankündigung von 4K Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde, kann Mountain View nicht so ganz Wort halten. Hieß es im Vorfeld, dass diese Angabe von einem schnelle Internetzugang abhängig wäre. Das ist aber nicht der Fall. Vielmehr von skaliert Google von Full HD oder 1440p auf 4K hoch. Google schiebt nun den schwarzen Peter an die Entwickler weiter. So heißt es:

„Wir geben Entwicklern die Freiheit, mit Stadia die beste Bildqualität und Bildrate zu erzielen und wir sind beeindruckt von dem, was sie am ersten Tag erreicht haben.“

Soll bedeuten: Nicht Google ist für das Hochskalieren verantwortlich, sondern die Entwickler. Wir sind weiterhin gespannt, ob es sich hier lediglich um Start-Schwierigkeiten handelt oder das Ganze eine Nummer zu groß für Google ist. Die Konkurrenz durch Microsoft lässt sich mit xCloud noch bis nächstes Jahr Zeit, bietet aber jetzt schon in der Betaphase mehr Spiele als Google Stadia.

Quelle: Google

Cloud-Gaming Einladungscode Google Stadia

Kategorien