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Samsung Galaxy S10 Plus im Test: Ist es das perfekte Smartphone?

Matthias ZellmerMatthias Zellmer - 2 Sep, 2019

Mit dem Samsung Galaxy S10, S10e und Samsung Galaxy S10 Plus, hat der südkoreanische Hersteller Ende Februar 2019 in San Francisco seine neue Flaggschiff-Serie vorgestellt. Das Elite-Smartphone ist darunter das Samsung Galaxy S10 Plus, welches nicht nur bei Handingo als Refurbished-Version ab sofort verfügbar ist, sondern wir auch einmal ausgiebig testen wollten. Ist das Android-Smartphone seine unverbindliche Preisempfehlung ab 999 Euro (bei uns ab 609,90 Euro) wert?

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Das Samsung Galaxy S10 Plus, ist das Spitzenmodell der neuen S-Serie 2019. Gleich Fünf Kameras, ein Infinity-(Doppel)-O-Display und auf Wunsch maximale 12 GB an Arbeitsspeicher, machen dies schnell deutlich. Für jemand der Samsung-Smartphones schätzen und lieben gelernt hat, wird sich vermutlich die Frage nach einem Upgrade zum 10-jährigen Jubiläums-Modell nicht stellen. Doch wie sieht es mit Kunden aus, die schon länger mit einem Wechsel zu Samsung und seinen Android-Smartphones liebäugelt. Ist die Investition von knapp 1.000 Euro, beziehungsweise ab 609,90 Euro bei uns gerechtfertigt? Wir haben das Galaxy S10 Plus mit 512 GB internen Speicher, in der Ceramic Black Version getestet. Hier unser ausführliche Bericht.

Design

Das Samsung Galaxy S10 Plus ist mit den Maßen von 157,6 x 74,1 x 7,8 Millimetern und einem Gewicht von 198 Gramm nur um knapp einen Zentimeter in der Höhe und fünf Millimetern in der Breite größer als das Galaxy S10. Doch gegenüber dem OnePlus 7 Pro ist es regelrecht klein. Schnell wird deutlich das Samsung die Displayränder zum Vorgänger weiter verkleinert hat. Gerade auf der Oberseite des 6,4 Zoll großem Display sieht man dies anhand der im Display verbauten Dual-Frontkamera oben rechts. Mit einem entsprechenden Wallpaper kann man aber auch diese retuschieren, wie Bender in unserem Fall demonstriert. Durch das Dual-Edge-Display, also den rechts und links abgerundeten Seiten, wirkt das Smartphone in der Hand noch einmal zusätzlich schmaler.

Auf der Rückseite gibt es nun eine horizontal angeordnete Triple-Kamera, welche ebenfalls das LED-Dual-Blitzlicht, den Herzfrequenzsensor und eine Multi-Color-LED beherbergt. Die LED signalisiert jedoch nicht verpasste Anrufe oder Benachrichtigungen, sondern ist für den Zustand des Wireless Power Share verantwortlich. Der Möglichkeit mit dem Samsung-Smartphone auch andere Qi-taugliche Geräte kabellos zu Laden. Inklusive dem Apple iPhone Xs.

Wer das abgerundete Design mag, wird auch mit dem Samsung Galaxy S10 Plus glücklich. Da es trotz seiner Größe, sehr gut in der Hand liegt.

Verarbeitung

Es erübrigt sich eigentlich bei Samsung über Verarbeitungs-Qualität zu sprechen. Die Ansprüche des eigenen Unternehmens sind derart hoch, dass an dieser Stelle dem Unternehmen mit Sicherheit kein Fauxpas passieren wird.  So gibt es keine scharfen Kanten, es sei denn man lässt die Display-Folie, die ab Werk vorinstalliert ist, drauf. Anders als beim Samsung Galaxy Fold, darf man diese bei dem Galaxy S10 Plus entfernen. Das abgerundete Corning Gorilla Glass 6 geht geschmeidig und ohne irgendwelche erkennbaren Spaltmaße in den Rand über. Auch eine 3,5 Millimeter Klinkenbuchse für die analoge und Kabel gebundene Musik-Übertragung ist unten links erhalten geblieben. Das Samsung Galaxy S10 Plus ist durch eine IP68-Zertifizierung gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt.

Dennoch gibt es Anlass zur Kritik. Wer das Plus-Modell in der Hand hält, wird eine Einhandbedienung der Hardware-Tasten nicht ohne das Smartphone wandern zu lassen, realisieren können. Lediglich der auf der linken Seite untergebrachte Bixby-Button ist erreichbar. Die darüber liegende Lautstärke-Taste nur schwer. Den Power- und Standby-Button, oben auf der rechten Seite, unmöglich.

Und ein weiterer Nachteil – zumindest in unserem Fall – ist uns bei der Keramik-Version aufgefallen. Angepriesen als nahezu härtesten Werkstoff für die Rückseite, haben wir relativ einfach einen Sprung in unsere Rückseite erhalten. Fraglich ob wir da Samsung Glauben schenken dürfen, dass der Keramik-Verbundstoff so hart wie Diamant sein soll.

Display

Beim Thema Display spielt das südkoreanische Unternehmen seine gesamte Kompetenz aus. Nicht umsonst gilt das Tochter-Unternehmen „Samsung Display“ als Lieferant für andere Smartphone-Hersteller, wie beispielsweise Apple oder Xiaomi. Der Bildschirm des Samsung Galaxy S10 Plus bietet eine Diagonale von 6,4 Zoll, bei einer Auflösung von maximalen 3.040 x 1.440 Pixel. Maximal deswegen, da sich diese aus Energie sparenden Zwecken auch auf 2.280 x 1.080 oder 1.520 x 720 Pixel reduzieren lässt. Ebenso kann der Nutzer auf Wunsch die Farb-Intensität von „Natürlich“ auf „Lebendig“ und den Weißabgleich (Lebendig/Erweiterte Einstellungen) einstellen.

Dank der „Dynamic-AMOLED“-Technologie bietet Samsung auch ein „Always-on-Display“, welches auf dem schwarzen Sperrbildschirm, wichtige Informationen wie Uhrzeit Datum, Akku-Kapazität, Benachrichtigungen und Termine darstellen kann. Auf eine Benachrichtigungs-LED wird von daher verzichtet. Wer diese dennoch wünscht, kann im Google Play Store sich an kostenlosen Anwendungen wie „Holey Light“ bedienen (Beta), welche rund um die Frontkamera einen farbigen LED-Ring zaubern.

Das Infinity-O-Display begeistert auf ganzer Linie. Das „O“ steht im Übrigen für die 10- und 8-Megapixel auflösende Dual-Frontkamera im Display. Es gehört zu den leistungsstärksten Bildschirmen, die Smartphones aktuell bieten. Egal ob maximale Helligkeit, Blickwinkel-Stabilität, Kontrast, Farb-Sättigung oder -Genauigkeit, das Samsung-Display gibt keinen Grund zur Kritik. Das bestätigen letztendlich auch Labortests der Experten von DisplayMate, mit dem Urteil „Das leistungsfähigste Smartphone-Display, das wir jemals im Labor getestet haben.“

Prozessor und Speicher

Samsung verbaut in allen drei Galaxy S10-Modellen den hauseigenen Exynos 9820 Octa-Core-Prozessor. Dieser ist ein im 8nm-LPP-FinFET-Prozess gefertigter SoC (System on a Chip), der von einer ARM Mali-G76 MP 12 grafisch unterstützt wird. Bestehend aus vier Cortex-A55-, zwei Cortex-A75- und zwei Custom-Kernen, bietet er eine maximale Taktfrequenz von 2,7 GHz. Im AnTuTu-Benchmark-Test garantiert es ihm eine Punktzahl von 335.137 Punkten. Das ist am Ende des Tages schneller als ein iPhone Xs, Google Pixel 3 XL oder ein Huawei Mate 20 Pro mit einem HiSilicon Kirin 980.

Auf Seiten des Speichers lässt Samsung dem Kunden die Wahl. Den Einstieg bieten 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB internen Programmspeicher. Unsere Ceramic-Edition besitzt ebenfalls 8 GB RAM und 512 GB schnellen UFS-3.0-NAND-Speicher. Den krönenden Abschluss bieten jedoch 12 GB des LPDDR4X RAM und einen satten Terrabyte an beschreibbaren Speicher. Alle Versionen können selbstverständlich noch bis zu 512 GB mithilfe einer microSD-Speicherkarte erweitert werden. Das sollte dann aber auch „gerade so“ reichen.

Das ist beim Schulhof-Quartett ganz nett um zu stechen, doch im Alltag ist das doch ein wenig übertrieben. Handingo hat zwar auch diese Version für 1.040 Euro im Angebot, doch brauchen tut niemand derartigen Speicher. Zumal der Samsung-UVP dann bei knapp 1.600 Euro liegt.

Software

Samsung hat gerade das S-Pen-Flaggschiff Galaxy Note 10 präsentiert und eindrucksvoll die enge Zusammenarbeit mit Microsoft unterstrichen. Verantwortliche Mitarbeiter bekamen entsprechende Redezeit beim Unpacked-Event. Das wird auch bei einem Blick der installierten Anwendungen deutlich. Unzählige und zum Teil nicht immer notwendige Anwendungen – darunter drei Microsoft-Anwendungen - erwarten den Galaxy S10-Kunden. Einige lassen sich deinstallieren, andere nicht. Da hilft nur der Trick der „Deaktivierung“. Auch Samsung bietet ein reichhaltiges Angebot an vorinstallierten Anwendungen. Zur Verwirrung des Nutzers sind diese natürlich Bestandteil des eigenen „Galaxy Store“ und nicht der ersten Anlaufstelle für Android-Apps, dem Google Play Store.

Dabei hat Samsung den Grundgedanken von weniger Anwendungen auf dem Desktop verstanden. Denn auf Basis von Android 9 Pie, liefert das Unternehmen die neue Benutzeroberfläche „One UI“ in der Version 1.1. Der Bildschirm ist in eine obere und eine untere Hälfte aufgeteilt. Samsung nennt sie „Viewing Area“ und „Interaction Area“. Das ist bei der Größe des Displays durchaus sinnvoll und wird zusätzlich mit der praktischen Seitenleiste ergänzt. Das Panel lässt sich mit Apps und Widgets individuell gestalten und kann vom rechten Display-Rand geöffnet werden.

Für das Samsung Galaxy S10-Trio gibt es einen exklusiven Fortnite-Skin mit dem Namen iKONIK. Wer sich fragt wo dessen Ursprung ist, dem sei die Koreanische Boygroup iKON nahegelegt. Freunde von K-Pop wissen Bescheid. Das Erfolgsrezept des Battle-Royale-Spiel sorgte schon beim Samsung Galaxy Note 9 (Galaxy-Skin) für einen wahren Kaufsegen. Wer wissen will, wie ihr den installiert bekommt, helfen euch die Kollegen von GO2mobile weiter. Fortnite ist im Übrigen nicht vorinstalliert, kann aber über den Galaxy Store nachgeholt werden.

Ein Wort noch zum hauseigenen Sprachassistenten Bixby und seiner dedizierten Taste auf der linken Seite. Viele Jahre hat Samsung verstreichen lassen, bis dieser auch in deutscher Sprache verfügbar war und so potenzielle Nutzer regelrecht verärgert. Alternativen wie Amazons Alexa oder der Google Assistant haben zwischenzeitlich den Kunden abgeholt. Die Gegenwehr des südkoreanischen Konzern den Hardware-Button zu deaktivieren oder anders zu belegen, hat das Schicksal von Bixby besiegelt. Da hilft auch nicht, dass der Konzern nun Einsicht beweist und die Taste freiwillig mit anderen Funktionen belegen lässt.

Multimedia

Alle drei Modelle verfügen über Stereo-Lautsprecher der Tochter AKG. Klar werden die kleinen Schall-Erzeuger nicht den Druck aufbringen, den wir von unserer HiFi-Anlage gewohnt sind. Dennoch fällt positiv der ausgeglichene Klang auf, zu dem andere Hersteller meist nicht in der Lage sind. Grund ist der an der Unterseite untergebrachte größere Lautsprecher. Wie es Samsung dennoch gelungen ist, bleibt wohl ein Geheimnis. Die maximale Lautstärke reicht, um einen Bus oder die U-Bahn zu beschallen und sich genervte Blicke der Fahrgäste sicher zu sein. Der Sound bleibt klar und deutlich, wenngleich es ein wenig an Tiefenmaterial mangelt. Auch Dolby Atmos unterstützt das Samsung Galaxy S10 Plus.

Auch die Audio-Qualitäten bei Telefonaten konnte uns im Test überzeugen. Sowohl die Unterdrückung von unliebsamen Geräuschen im Hintergrund als auch die Sprach-Qualität war Dank HD Voice für beide Seiten klar und deutlich.

Kamera

Samsung verbaut auf der Rückseite eine horizontal angeordnete Triple-Hauptkamera mit einem Dual-LED-Blitzlicht und einer Variablen Blende. Technisch gesehen besteht diese aus zwei 12-Megapixel- und einem 16-Megapixel-Sensor. Einer der beiden 12-Megapixel-Objektive bietet einen 77 Grad Weitwinkel und eine variable Blende, die je nach Motiv zwischen einer Blende von f/1.5 und f/2.4 wechselt. Wer eine große Gruppe oder ein gesamtes Gebäude fotografieren möchte, dem bietet der 16-Megapixel-Sensor mit einem Weitwinkel von 123 Grad und einer Blende von f/2.2 optimale Voraussetzungen. Für Makro- oder Aufnahmen die einen hohen Zoom benötigen, steht das 12-Megapixel-Teleobjektiv zur Verfügung. Es bietet eine Blende von f/2.4 und einem Blickwinkel von 45 Grad. Beide 12-Megapixel-Kameras bieten einen optischen Bild-Stabilisator (OIS).

Auf der Front gibt es eine 10-Megapixel-Kamera mit einer Blende von f/1.9 und einem Auto-Fokus. Nur das Plus-Modell bietet zusätzlich eine 8-Megapixel-Kamera mit einer Blende von f/2.2, welcher hauptsächlich die Unschärfe für einen schönen Bokeh-Effekt liefert. Soviel zu den Fakten, doch was liefert die Kamera des Samsung Galaxy S10 Plus wirklich an Foto-Ergebnissen. Ist sie wirklich so gut, dass sie bei DxOMark auf Anhieb in die Top 10 katapultiert wurde?

Wer sich viel lesen ersparen will: Ja. Die Kamera des Samsung Galaxy S10 Plus, welche mit dem S10 ohne Plus identisch ist, gehört mit zu den Besten Smartphone-Kameras. Anders als bei Huawei, scheint das Ergebnis näher an dem dran zu sein, was auch das menschliche Auge erkennt und wahrnimmt. Während bei Huawei, Farben deutlich knackiger und teilweise unrealistisch wirken, setzt Samsung auf Farbtreue und weniger Dynamik. Und während bei der Quad-Kamera des Huawei P30 Pro der Makro deutlich näher an das Motiv kann, wirkt die Aufnahme des S10 Plus doch deutlich detailreicher.

Lediglich bei Nachtaufnahmen scheint Samsung auf die künstliche Intelligenz zu setzen. Sieht im Fokus das zukünftige Foto nahezu matschig aus, zeigt sich das Ergebnis überraschend. Gerade die Farbkorrektur der Software bewirkt wahre Wunder. Betrachten wir jedoch das Ergebnis am PC in einem hohen Zoom-Faktor, erkennen wir auch hier Anzeichen von einer gewissen Unschärfe.

Im Großen und Ganzen liefert die Kamera des Samsung Galaxy S10 Plus hervorragende Ergebnisse und lässt seinen Nutzer nicht im Stich. Nicht nur der gelegentliche Schnappschuss gelingt, auch anspruchsvollere Aufnahmen lassen sich realisieren. Gern auch im Pro-Modus für diejenigen unter euch, die mit Begriffen wie ISO, Weißabgleich, Belichtung, Blende und Verschlusszeit etwas anfangen können. Natürlich auch im RAW-Format, damit der späteren Bearbeitung des Rohmaterials nichts im Wege steht.

Video

Auch auf Seiten der Video-Aufzeichnung ist das S10 Plus gut aufgestellt. Es bietet eine maximale Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel bei 60 Bildern pro Sekunde. Also 4K und in Stereo. Der optische Bildstabilisator zeigt hier eindrucksvoll zu was er tatsächlich in der Lage ist. Der Autofokus ärgert den Kameramann nicht mit lästigen Pump-Bewegungen und verkraftet sogar schnelle Wechsel der Lichtverhältnisse.

Die Super-Slow-Motion-Aufnahmen hat Samsung noch einmal verbessert. Es können nun 0,4 Sekunden bei 960 Bildern pro Sekunde in einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel aufgenommen werden. Auch einen Hyperlapse-Modus bietet das Smartphone neben dem sogenannten Live-Fokus. „Live-Fokus erkennt Menschen mit fortschrittlicher Technologie und macht Bokeh-Aufnahmen mit variabler Hintergrundunschärfe möglich“, so der Hersteller.

Akku

Samsung traut sich wieder was. Nach dem Desaster des Note 7 und explodierenden Akkus, brauchte es ein wenig Zeit bis das Unternehmen die Kapazität wieder anziehen konnte. Das Samsung Galaxy S10 Plus bietet satte 4.100 mAh. Doch was liefert der Wert im Alltag?

In der Nacht verbrauchte unser S10 logischerweise im Stand-by am wenigsten Energie. Gerade einmal 5 Prozent waren es nach der Nachtruhe weniger. Aber auch nach einem 8-Stunden Arbeitstag im Büro, ließ uns das Smartphone nach vollständiger Aufladung noch 75 Prozent Energie übrig. Im Hardcore-Test wie Videos schauen, WhatsApp chatten und zocken bis der Arzt kommt, ließ uns das Galaxy S10 Plus nach 8 Stunden immer noch 25 Prozent Akku-Kapazität übrig.

Das sind Werte die durchaus begeistern. Andere Smartphones die eine ähnliche Kapazität bieten, lieferten deutlich schlechtere Ergebnisse ab.

Das Fazit des Samsung Galaxy S10 Plus

Das Samsung Galaxy S10 Plus ist aktuell eines der besten – wenn nicht sogar das Beste - Android-Smartphones am Markt. Mit einem Apple iPhone möchten wir das Device nicht vergleichen, da Apple ein völlig anderes Konzept verfolgt.

Die Version mit 12 GB RAM und 1 TB internen Speicher ist etwas für Leute mit einem Luxus-Problem. Eine echte Berechtigung gibt es dafür „noch“ nicht. Keramik hin oder her, bei einem Smartphone mit einer Glas-Rückseite sollte man dies generell nicht fallen lassen. Ansonsten ist die Verarbeitung einfach nur überragend. Samsung versteht es ein Top-Produkt mit hervorragender Hardware abzuliefern.

In Sachen Software müssen wir jedoch Punkte abziehen. Jemand der es mit seiner Benutzeroberfläche One UI verstanden hat, dass weniger mehr ist, sollte den Sachverstand auch bei den vorinstallierten Anwendungen walten lassen. Kein Beinbruch aber eben nicht perfekt. Die Kamera gehört mit zu dem besten was der Smartphone-Markt aktuell zu bieten hat. Also auch hier ist der Kunde des Samsung Galaxy S10 Plus auf der sichereren Seite. Einem Kauf – bei uns ab 609,90 Euro - steht also nichts im Wege.

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